Berichte - Archiv
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16.07.2009: Tag der Jugend in Michelstadt

Zum 140 jährigen Jubiläum der Feuerwehr Michelstadt, die älteste Feuerwehr im Odenwaldkreis konnte man sich am Tag der Jugend, die Arbeit der einzelnen Jugendabteilungen, Minifeuerwehr, Jugendfeuerwehr und Spielmannszug-Jugend anschauen. In den verschiedenen Workshops konnte man sich selbst über diese Jugendarbeit einen Einblick verschaffen.

Bei der Minifeuerwehr, hatte man die Möglichkeit sein Geschick beim Heißendraht, Turmbau aus Holz, Puzzeln und beim Padelo fahren unter Beweis zu stellen. Unteranderem konnte auch ein Einblick über die bisherigen Aktivitäten als auch in die Ausübung der Brandschutzerziehung die mit den Kids gemacht wird ansehen und bei einem Aufbau mit dem Minifeuerwehrauto hatte so mancher auch noch seinen Spaß.

Die Jugendfeuerwehr, zeigte bei diesem schönen Wetter wie hoch man beim Kistenstapeln kommen kann. Beim Tischkicker stellten sich die Jugendlichen unter Beweis. Aber auch beim Schlauchkegeln, Zielspritzen und Angeln aus einem Löschwasserbehälter konnte man auch sein Geschick zeigen. Austoben und keine blauen Flecken mit nach Hause nehmen durfte man auf einer großen Hüpfburg. Auch diese Jugendabteilung zeigte ihre Aktivitäten in Bild und Text.

Bei der Spielmannszug-Jugend konnte man sich in ihrem Unterrichtsraum über die Jugendabteilung informieren. Die einzelnen Musikinstrumente konnte man sich anschauen oder probierte sie unter fachmännischer Leitung einfach mal aus.

Letztendlich war dieser Aktionstag bei der Feuerwehr Michelstadt ein erfolgreicher und gut besuchter Tag der Jugend, denn wer die Jugend hat, hat auch eine Zukunft.

Jugend- und Minifeuerwehr Michelstadt
   


    Schon mit sechs ein Feuerwehrmann
Öffentliche Leistung: Michelstädter Brandschutzgruppe 140 Jahre alt - Eindrucksvolle Nachwuchsarbeit auch für Mädchen

MICHELSTADT. Von Ernst SchmerkerWenn 140 Jahre Bestehen kein klassisches Jubiläum bedeuten, dann hinderte das die Freiwillige Feuerwehr Michelstadt nicht daran, sich zu diesem Anlass umfassend und prägnant zu präsentieren. Das tat sie am Freitag und Samstag mit verschiedenen Unternehmungen, von denen der große Aktionstag für den Nachwuchs besonders eindrucksvoll ausfiel.
Weit über 100 Heranwachsende aus 20 Jugend- und Minifeuerwehren der Region fanden auf dem Areal des Feuerwehrstützpunkts mannigfache Möglichkeiten, ihr Geschick zu beweisen oder sich auch spielerisch auf einen späteren Ernstfall vorzubereiten.

Die mit Wasser aus dem eigenen Einsatzfahrzeug versorgten Minis wetteiferten beim Zielspritzen und dem Verlegen von Schläuchen. Zudem lieferten die Mädchen und Jungen der Jugendwehren mit der Vorführung ihres Ausbildungsstands auch den Nachweis, dass die Gesellschaft auf sie bauen darf. Innovativ, tolerant und engagiert packten sie viele Dinge an, die im übertragenen Sinn für echten Bürger- und Gemeinschaftssinn stehen.

Wie anderenorts auch sind in Michelstadt bei einem demografisch begründeten Mitgliederrückgang von sieben Prozent im vergangenen Jahr nun verstärkt Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung angesagt. Schon im Alter von sechs Jahren kann man vieles über die Feuerwehr und den Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau lernen. Den Kleinsten wird das richtige Verhalten bei Gefahrensituationen oder das Alarmieren der Feuerwehr über den Notruf 112 erklärt. Natürlich wird auch gespielt, gebastelt, gemalt und sogar gebacken.

Hauptaufgabe der Jugendfeuerwehr ist die Nachwuchssicherung für die Einsatzabteilung. Die Betreuer geben nicht nur feuerwehrtechnische Unterweisungen, sondern sorgen auch dafür, dass Freizeitaktivitäten nicht zu kurz kommen.

Mitmachen können in diesem Bereich Jugendliche beiderlei Geschlechts im Alter zwischen zehn und 17 Jahren. Dies gilt selbstverständlich auf für den Spielmannszug, wo Stabführer Eberhard Merten als kompetenter Vormann bestrebt ist, Jugendlichen eine Musikausbildung auf hohen Niveau zu vermitteln. Jenseits des Jugendfeuerwehrfests fielen an den Feiern vor allem eine Sternfahrt von mehr als 70 Einsatz-Fahrzeugen zum Michelstädter Bienenmarktgelände auf; rund 500 Feuerwehrleute nutzten einen Unterhaltungsabend zum Gedankenaustausch und zur Kameradschaftspflege.

Quelle: www.echo-online.de 18.5.2009

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